Schloss Kittsee

Die Marktgemeinde Kittsee liegt als unmittelbarer Nachbarort Bratislavas im äußersten Osten Österreichs. Am Rande des Ortszentrums liegt das Schloss Kittsee. Umrahmt von einer Parkanlage, zählt dieses Barockschloss zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des nördlichen Burgenlandes.

Es wurde Anfang des 17. Jahrhunderts als Meierhof erbaut, bevor es unter dem aus Siebenbürgen stammenden Johann Listy vergrößert und zu einer Schlossanlage erweitern wurde. Ein weiterer großer Umbau erfolgte Mitte des 18. Jahrhunderts, als Fürst Paul Anton Esterházy es im Barockstil umbauen ließ. Ende des 19. Jahrhunderts bezog Fürst Ladislaus Batthyány-Strattmann mit seiner Familie das Schloss, der als „Arzt der Armen“ in die Geschichte einging. Batthyány-Strattmann gründete das Krankenhaus Kittsee und behandelte dort unentgeltlich Patienten. 1969 ging das Schloss ins Eigentum der Gemeinde Kittsee über, in der Folgezeit wurde eine grundlegende Sanierung vorgenommen.

Seit über 30 Jahren finden im Schloss regelmäßig die Konzerte des Pannonischen Forums statt, die das Schloss als wichtige Kulturstätte etabliert haben. Von 1973 bis 2008 beherbergte das Schloss das Ethnographische Museum, eine Expositur des Museums für Volkskunde in Wien.

Derzeit gibt es keine Ausstellung im Schloss.

 

Schloss Kittsee
Dr. Ladislaus Batthyànyplatz 1
2421 Schloss Kittsee
Tel:
+43- (0) 2143- 2203
Fax:
+43- (0) 2143- 2203-22
E-Mail:
post [at] kittsee [dot] bgld [dot] gv [dot] at