Mit einem Festakt und dem großen Finale des Burgenländischen Kabarettpreises 2025 öffnet das traditionsreiche „Alte Kino“ in Mörbisch am Neusiedler See wieder seine Türen. „Damit wird nicht nur ein bedeutendes Stück burgenländischer Kulturgeschichte bewahrt, sondern zugleich ein neuer Treffpunkt mit vielfältigem Programm geschaffen“, so Landesrätin Daniela Winkler.
Nach einer umfassenden Renovierung wurde das Alte Kino Mörbisch gestern feierlich von Landesrätin Daniela Winkler, Kultur-Betriebe Burgenland-Geschäftsführerin Claudia Priber und Architekt Alexander R. Tavakoli eröffnet.
Das 1955 eröffnete Kino diente nach seiner Schließung 1974 als Lagerraum für den Kostümfundus der Seefestspiele Mörbisch. Unter der Leitung von Architekt Alexander R. Tavakoli erfolgte eine behutsame Renovierung, die historische Substanz mit zeitgemäßer Architektur verbindet. Das Ergebnis ist ein modernes Veranstaltungszentrum, das künftig von den Kultur-Betrieben Burgenland bespielt wird.
„Tradition und Innovation in der Kulturpolitik miteinander zu verbinden, ist uns ein zentrales Anliegen. Dazu gehört, historische Orte zu bewahren und zugleich Neues zu schaffen. Mit einem breiten kulturellen Angebot im ganzen Land tragen gerade auch kleinere Standorte wie das Alte Kino Mörbisch wesentlich zur Vielfalt des Burgenlandes bei und stärken damit das Profil unseres Landes als Kulturregion“, betonte Landesrätin Daniela Winkler anlässlich der Eröffnung.
Auch Claudia Priber, Geschäftsführerin der Kultur-Betriebe Burgenland, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Mit dem frisch renovierten Alten Kino Mörbisch haben wir einen besonderen Ort gewonnen. Die Renovierung verbindet historisches Erbe und Moderne – genau dieser Gedanke prägt unsere Arbeit. Hier wollen wir nicht nur Geschichte lebendig machen, sondern auch jungen Künstlerinnen und Künstlern, wie heute beim Finale des Burgenländischen Kabarettpreises, eine Bühne bieten.“
Pressemeldung · Pressefotos:

